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Test und Vergleich von Körperfettwaagen

Körperanalysewaage im Einsatz

Um erfolgreich abnehmen zu können, braucht man eine Körperfettwaage. Denn nur so lässt sich messen, ob man tatsächlich Körperfett abbaut oder nur Wasser, Muskelmasse und gespeicherte Kohlenhydrate verliert.

Unser Körperfettwaage Test zeigt Ihnen, welche Körperfettwaage wirklich hält was sie verspricht. Die Preisunterschiede sind enorm und manche Waagen zeigen sehr ungenaue Werte für das Körperfett an oder schwanken stark. Mit unserem Vergleich finden Sie heraus, welche Körperfettwaagen wirklich für den täglichen Gebrauch geeignet sind.

Der Testsieger: Omron BF511 Körper-Analyse Monitor

Der Omron BF 511 Körper-Analyse Monitor (zum Test) geht weit über eine einfache Körperfettwaage hinaus. Diese Personenwaage misst neben dem Körperfett auch Muskelmasse, Knochengewicht und Körperwasser sowie das gefährliche Organfett. Dank 8 Sensoren ergibt sich eine überaus genaue Messung. Aus den Werten errechnet der Omron BF 511 den Ruhestoffwechsel, aus dem sich der Kalorienbedarf ergibt, sowie den Body Mass Index (BMI).

Verschiedene Tests stuften das Gerät als Testsieger oder auf Platz 2 ein, wobei es dann oft deutlich günstiger war als der Testsieger.

Omron BF 511 Körperfettwaage

74,80 € 129,00 €

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Der Preis-Leistungs-Sieger: Korona Haushaltswaren Diagnosewaage Dolores

Im günstigen Preis-Segment schneidet das Modell „Dolores“ von Korona am Besten ab. Das Gerät misst ebenfalls Körperfett-Anteil, Muskelmasse und Körperwasser. Für genauere Messungen lassen sich fünf Aktivitätsgrade einstellen. Dies ist wichtig, da die Körperzusammensetzung eines Sportlers eine andere ist als die eines inaktiven Menschen. Ohne diese Funktion kommt es bei günstigen Waagen schnell zu verfälschten Ergebnissen.

Korona Dolores

25,99 € 35,99 €

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Der High-Tech-Sieger

Manche Leute können nicht genug bekommen. Einfach nur wiegen reicht ihnen nicht aus, sie wollen es genau wissen. Gehören Sie zu dieser Sorte Mensch? Dann sind Sie mit dem Withings Smart Body Analyzer“ bestens bedient. Dieser Allrounder misst nicht nur das Gewicht und das Körperfett, sondern auch den Herzschlag und die Raumluft bzw. den Sauerstoff-Anteil. Alle Daten werden direkt per WLAN auf die App übertragen und können dann dort ausgewertet, analysiert und geshared werden. Weit mehr als eine Körperfettwaage – eben ein High-Tech-Gesundheits-Begleiter.

Withings WS-50 Smart Body Analyzer

129,57 € 149,95 €

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Was sind Körperfettwaagen?

Körperfettwaagen oder auch Körperanalysewaagen sind Personenwaagen, die nicht nur das Gewicht, sondern auch weitere Werte wie Körperfettanteil, Muskelmasse oder Wasseranteil des Körpers messen. Auf einem Display werden dann die Körperfettanzeige und die Körperwasseranzeige sowie weitere Werte übersichtlich dargestellt. Diese Messungen werden durch einen schwachen Strom durchgeführt, der über Elektroden durch den Körper geleitet wird. Anhand des Widerstands erkennt die Waage, um welche Art von Körpergewebe es sich handelt, und berechnet daraus dann die verschiedenen Anteile, unter anderem für das Körperfett. Ungenaue Messergebnisse können dabei durch bestimmte Methoden und hochwertige Waagen verringert werden. Solche Körperanalysewaagen werden unter anderem von Soehnle, Tanita, Korona und Omron hergestellt.

Sind Körperfettwaagen sinnvoll?

Sind Körperfettwaagen sinnvoll?So gut wie jeder Haushalt in Deutschland verfügt über eine Körperwaage. Schließlich will man ab und zu einmal wissen, was man eigentlich wiegt. Und immer häufiger kaufen sich Menschen nicht nur normale Körperwaagen, sondern Körperfettwaagen. So wollen sie nachprüfen, wie viel Körperfett sie haben und ob die eigene Gesundheit vielleicht schon beeinträchtigt ist. Doch ist eine Körperfettwaagen sinnvoll oder nicht? Lohnt sich die Anschaffung?

Warum überhaupt Körperfettwaagen?

Um zu beantworten, ob eine Körperfett-Analysewaage sinnvoll ist oder nicht, muss man zuerst einmal klären, was diese Waagen überhaupt machen. Wie der Name schon sagt, messen sie das Körperfett bzw. den Körperfettanteil. Dies geschieht, indem über Elektroden schwacher Strom durch den Körper geschickt wird. Dieser Strom misst den Widerstand, auf den er trifft und errechnet daraus den Fettgehalt (denn Wasser und Muskeln haben einen anderen Widerstand als Fettgewebe). Das Wort „errechnen“ zeigt schon, dass es nicht um eine genaue Messung geht, sondern um eine Annäherung: der gemessene Widerstandswert wird in Abhängigkeit von der Körpergröße und dem Alter zu einem Fettwert umgewandelt. Das besonders gefährliche Bauchfett wird nur von wenigen Waagen explizit ausgewiesen.

Die Werte der Körperfettanzeige sind allerdings niemals genau. Dafür gibt es medizinische Geräte, die aber oft 15.000 Euro und mehr kosten. Klar, dass mit einer kleinen Waage für 30 Euro nicht die gleichen Ergebnisse erzielt werden können. Die Werte, die die Körperfettwaage anzeigt, sollten also nicht auf die „Goldwaage“ gelegt werden.

Ist eine Körperfettwaage nun sinnvoll oder nicht?

Körperfettwaagen sind aber durchaus sinnvoll, wenn man die Werte richtig interpretiert, nämlich als Trendindikatoren. Nimmt der Körperfettgehalt zu oder ab? Welcher Trend lässt sich erkenne? Diese Fragen und deren Antworten sind viel wichtiger als ein Fixieren auf den angezeigten Wert.

Mit den folgenden Tipps lassen sich Körperfettwaagen sinnvoll einsetzen:

  • Messen Sie immer zum gleichen Zeitpunkt. Am besten morgens vor dem Frühstück, aber nach dem Gang aufs WC.
  • Stellen Sie sich dreimal hintereinander auf die Waage und nehmen Sie eventuell den Mittelwert, um Schwankungen durch Messfehler auszugleichen.
  • Achten Sie darauf, keine feuchten Hände oder Füße zu haben.
  • Ergebnisse nach einer durchgefeierten Nacht oder nach starkem Wasserverlust (Sport) werden verfälscht.
  • Hängen Sie sich nicht an den Werten auf, sondern interpretieren Sie den Trendverlauf.

Welches ist die beste Körperfettwaage?

Viele unserer Leser fragen uns, welches nun eigentlich die beste Körperanalysewaage sei. Diese Frage, so berechtigt sie auch sein mag, ist so leicht leider nicht zu beantworten. Denn eine Körperfettwaage, die für den einen perfekt geeignet ist, ist für den anderen vielleicht völlig unbrauchbar. Wir möchten deshalb in diesem Artikel die wichtigsten Kriterien auflisten, die eine Körperfettwaage erfüllen sollte, und dann die aus unserer Sicht beste Waage vorstellen.

Kriterien für die beste Körperfettwaage

Eine gute Körperfettwaage sollte folgenden Kriterien genügen:

  • Genauigkeit: das oberste Kriterium. Wenn die Waage ungenau ist, sind alle anderen Faktoren hinfällig. Durch zusätzliche Handsensoren wird die Genauigkeit in der Regel gesteigert.
  • Kontinuität: eng mit der Genauigkeit verbunden ist das Erfordernis der Kontinuität. Nur wenn die Waage verlässliche Werte anzeigt, und dies konstant, ist sie überhaupt zu gebrauchen. Kontinuität lässt sich zum Beispiel dadurch feststellen, dass die Waage an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen unter gleichen Bedingungen sehr ähnliche Ergebnisse anzeigt. Kleinere Schwankungen sind dabei allerdings unvermeidbar.
  • Funktionsumfang: die meisten Waagen haben Basisfunktionen wie Körperfett, Muskelmasse und Trockengewicht. Auch einige Speicherplätze gehören zum Standard. Will man die Messdaten jedoch am PC auswerten oder auch ausgefeiltere Werte wie das Stoffwechselalter bestimmen, kommen nur noch wenige Waagen in Frage. Diese bieten dann meist auch eine Trendanzeige am Display oder in der externen Auswertung, was für den längerfristigen Vergleich sehr nützlich ist.
  • Einfachheit der Bedienung: auch das ist ein Faktor. Die Körperfettwaage muss einfach zu bedienen und intuitiv verständlich sein. Hier nehmen sich die einzelnen Modelle in der Regel jedoch nicht viel.
  • Tragkraft: Hier gibt es im Normalfall keine Probleme. Eine übliche Diagnosewaage trägt 150kg. Schwerere Personen müssen jedoch vor dem Kauf prüfen, ob die Tragkraft im Einzelfall ausreicht und das Display auch höhere Werte anzeigen kann.

Die beste Körperfettwaage

In unseren Tests schneidet die Omron BF 511 regelmäßig sehr gut ab. Die Waage verfügt über zahlreiche wichtige Funktionen, misst an 4 Punkten und ist daher überdurchschnittlich genau. Der Preis ist ebenfalls vorbildlich. Mit dieser Körperfettwaage macht man jedenfalls nichts verkehrt.

Wie zuverlässig sind Körperfettwaagen?

Ein häufiges Manko der Personenwaage mit Körperfettanzeige ist, dass die Werte teilweise relativ stark schwanken. Und zwar von einem Tag auf den anderen oder sogar während des Tages. In diesem Blog wurde eine Waage an einem einzigen Tag von einer einzigen Person 7 Mal benutzt – mit 7 unterschiedlichen Ergebnissen.

Besonders wichtig ist es daher, immer zur gleichen Tageszeit zu messen. Am Besten nimmt man dafür den Zeitraum morgens nach dem Aufstehen, nach der Morgentoilette.

Waagen mit mehr als 4 Messsensoren können die Genauigkeit ebenfalls erhöhen. Wenn gleichzeitig über die Arme und Beine gemessen wird, fällt der Wert in der Regel sehr viel genauer aus als bei einer reinen Personenwaage, die den Strom nur durch die Beine leitet.

Warum haben manche Waagen einen Sportlermodus?

Wenn man sich den ausführlichen Körperfettwaagen-Vergleich ansieht, fällt auf, dass manche Waagen über einen Sportler- oder Athletenmodus verfügen. Was ist der Sinn und Zweck einer solchen Funktion?

Körperfettwaagen können den Fettgehalt des Körpers nicht direkt messen, sondern errechnen ihn anhang des Widerstands, auf den der durch die Elektroden geschickte Strom trifft. Muskeln, Wasser und Fettgehalt haben jeweils andere Widerstände. Zusammen mit den Größen- und Altersangaben, dem Geschlecht und dem Gewicht wird daraus das Körperfett berechnet.

Sportler haben in der Regel einen höheren Muskelanteil ans Nicht-Sportler. Deswegen ist das Gewicht alleine auch nicht ausschlaggebend für Gesuncheit und Aussehen. Ein 90kg schwerer Mann kann entweder muskulös und definiert aussehen oder weich und dick, je nach Muskel- und Fettanteil im Körper.

Würden nun Sportler eine ganz normale Körperfettwaage verwenden, käme die Waage mit dem erhöhten Muskelanteil nicht zurecht und würde falsche Körperfettangaben berechnen. Aus diesem Grund verfügen viele Waagen über den Sportlermodus. Dieser bezieht die erhöhte Muskelmasse der Athleten mit ein und kann so genauere Werte auch für Personen mit mehr Muskeln ermitteln.

Körperanalysewaage im Hotelzimmer – sinnvoll oder nicht?

Körperfettwaage im HotelImmer häufiger stößt man auch in Hotelzimmern der gehobeneren Kategorien auf Personenwaagen mit Körperfettanzeige. Insbesondere Hotels, die auf Wellness oder „Spa“-Feeling wert legen, statten ihre Zimmer damit aus.

Allerdings ist dies wohl mehr ein netter Bonus als ein wirklich hilreiches Angebot. Da sich die Waagen in ihren Messwerten oft unterscheiden, sollte man sich stets auf der gleichen Waage mieten. Das einmalige Wiegen und Messen im Hotelzimmer bringt dagegen keinen wirklich Nutzen, da sich die Werte im Vergleich zur Waage zuhause stark unterscheiden können.

Wer sollte keine Körperfettwaage verwenden?

Prinzipiell kann so gut wie jeder eine Körperfett-Analysewaage verwenden. Bei sehr muskulösen Menschen (Bodybuildern) dürften die Werte sehr ungenau werden, da eine solche Waage mit Extremen nicht gut umgehen kann. Für „normale“ Sportler haben viele Waagen einen Athletenmodus, der trotz höherer Muskelmasse genaue Fettergebnisse liefert.

Auf keinen Fall sollten Schwangere und Menschen mit Herzschrittmacher eine Körperfettwaage einsetzen. Der Grund dafür liegt in dem Strom, der durch den Körper geschickt wird. Dieser ist zwar sehr schwach, nicht wahrnehmbar und für den Menschen absolut harmlos. Bei Herzschrittmachern könnte die Spannung jedoch Probleme verursachen.

Das „Verbot“ für Schwangere liegt wohl eher darin begründet, dass durch die erhöhen Wassereinlagerungen (Fruchtwasser etc.) völlig verfälschte Ergebnisse angezeigt werden können. Eine Gefahr für die Mutter oder das Baby dürfte durch die geringe Stromdosis nicht gegeben sein.

Außerdem empfehlen manche Hersteller, keine Kinder unter 6 Jahren auf die Körperfettwaagen zu stellen sowie die Waagen dann nicht zu benutzen, wenn Implantate im Körper vorhanden sind.

Wenn Sie zu den „Risikogruppen“ gehören, sollten Sie vor der Anwendung der Körperfettwaagen mit einem Arzt sprechen.